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Geburtsbericht

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Geburt von Elias am 07.01.2016

ca. 3:30 Uhr - Aufgewacht mit Bauchschmerzen, erster Verdacht - Verdauungsstörung. Als die Schmerzen sich doch fremd angefühlt haben, in die Badewanne gestiegen um zu schauen, ob es besser wird. Wurde es nicht, daher gegen
4 Uhr meinen Mann geweckt. Noch etwa eine Stunde von einer Ecke zur anderen getigert, Wehen wurden immer stärker, sodass sprechen währenddessen immer schwieriger wurde.
5-6 Uhr - Chris angerufen. Wehen wurden weiterhin immer stärker, in welchem Abstand weiß ich allerdings nicht mehr.
7 Uhr - Im Geburtshaus mit Chris getroffen. Während Chris und mein Mann alles ausgeladen und das Bett bezogen haben, bin ich weiter rumgelaufen. Muttermundcheck - 3-4cm offen.

Einige Zeit später bin ich in die Badewanne, was unglaublich gut getan hat, Wehen waren viel erträglicher und die Entspannung zwischendurch war sehr erholsam, da auch das Licht dunkler war und die ganze Atmosphäre schön beruhigend wirkt. Etwa 1h später bin ich aus der Wanne wieder raus.
Wieder im Zimmer wurden die Wehen langsam richtig schlimm, mein Mann hat immer meine Hände gehalten, damit ich was hatte wogegen ich drücken konnte. Chris hat immer wieder dran erinnert, richtig zu atmen und nicht lautlos zu sein, usw.
Dann war die Andrea auch schon da und hat in den Pausen auch ein paar Sachen erzählt, sodass ich mich bisschen ablenken konnte.
Mal lag ich seitlich auf dem Bett oder im Vierfüßler, was für mich am angenehmsten war.
Zwischendurch wurde immer wieder der Muttermund untersucht und die Herztöne des Babys abgehört. Es war sehr beruhigend und motivierend zuhören, dass es dem Kleinen gut ging.
Irgendwann meinte Chris, dass meine Blase voll sei und da ich selbst nicht pinkeln konnte wurde ich kathetert, was unangenehm aber nicht schmerzhaft war. Ab dem Zeitpunkt hat mein Mann das Zimmer verlassen( wir hatten das vorher so besprochen)und Andrea hat seinen Part übernommen.
Dann durfte ich den Geburtshocker ausprobieren, was aber nicht den gewünschten Erfolg hatte, da ich nicht wirklich gepresst habe, weil es weh getan hat. Chris hat mich immer wieder angespornt richtig mit zu arbeiten, was ich irgendwann auch umgesetz habe. Da es aber alles sehr anstrengend war, meint Chris ich solle mich seitlich hinlegen und die Beine anziehen, was mir aber zu dem Zeitpunkt gar nicht gefallen hat, was ich ihr auch deutlich gesagt habe (bin immer noch dankbar, dass sie all das nicht persönlich genommen hat!). Also wieder auf den Hocker in den Wehen und in den Pausen runter in den Vierfüßler. Und so ging das Ganze bis das Köpfchen endlich da war, dann noch eine Wehe und mit Chris´ Hilfe lag das gesamte Baby endlich vor mir. Ein totaler Schock war, dass der Kopf des Babys blau war aber nach einem kurzen Monent, indem der Mund und Nase freigemacht wurden, hat es geschrien und ich konnte endgültig aufatmen. Die erste zu sein, die es hoch hebt war ein total schönes und prägendes Erlebnis!
Dann war mein Mann auch schon im Zimmer und uns wurde ins Bett geholfen und wir konnten zu dritt das erste Mal zusammen kuscheln. Danach haben sich Chris und Andrea drum gekümmert, dass die Plazenta rauskommt, was leider nicht so verlief wie geplant. Beiden haben aber sehr ruhig und schnell gehandelt, als die Infusion und die Spritze nichts gebracht haben wurde ein Krankenwagen gerufen und sie wurde in der Klinik entfernt. Chris ist mit im Krankenwagen gefahren, was ich sehr beruhigend fand und Andrea hat sich währenddessen mit meinem Mann um das Baby gekümmert und sind dann zu dritt nach gekommen.
Alles in Allem muss ich sagen, dass es eine tolle Geburt war! Dank der warmen Kompressen hatte ich keinerlei Geburtsverletzungen, ich fühlte mich immer sicher und verstanden, egal in welcher Phase, sodass ich alle Hemmungen ablegen konnte. Dass Chris immer wieder gesagt hat, welche Position gut wäre, war auch super, da man sich selbst in der Situation keine Gedanken drum macht. Ich bin superhappy, dass ich die Geburt in der Atmosphäre und mit diesen lieben Hebammen erleben konnte :)

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