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Geburtsbericht

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Geburt von Leon am 16.06.2017

Am Donnerstag ging ich mal wieder mit unserem Hund spazieren und merkte auf einmal, dass die Hose nicht mehr ganz trocken war-war das der Schleimpfropf oder die Fruchtblase?? Bald beendete ich dann den Spaziergang, da ich einfach zu neugierig war...

Bei der Akupunktur mit der Hebamme, eine Stunde später, war klar es ist der Schleimpfropf-also geht es bald los-oder doch erst in zwei Wochen!? Abends war dann noch Hundeschule, wo ich schon erste längere Vor-/Wehen hatte. Vor dem Fernseher wurden sie dann doller und doller und schon fast regelmäßig. Wir haben dann auch schon mal Chris angerufen (vor Aufregung habe ich übersehen, dass sie eigentlich an dem Tag frei hatte), die dann sagte, dass sie ab 6 Uhr dabei ist und sich sehr freuen würde, wenn es klappt, aber bis dahin noch dringen Schlaf braucht. Von der Nacht hatte ich dann nicht wirklich viel, da die Wehen spätestens alle 10 Minuten kamen.

Morgens allerdings hatte sich noch nicht viel getan. Chris meinte, dass wir mal vorbei kommen sollen und wir mal gucken. Bei der Untersuchung war der Muttermund erst 1cm offen und Chris meinte, dass könnte noch dauern-evtl. sogar noch zwei Tage mit Wehen o.O Ich war echt deprimiert: ich hatte mich schon so gefreut, dass das Baby bald da ist und zwei Tage noch mit den Schmerzen und wenig Schlaf?? Zuhause ruhten wir uns dann aus und mein Partner fuhr noch mal einkaufen. Unser Hund passte auf und streunerte zwischen meinen Beinen her... als mein Partner wieder kam, war ich schon laut am stöhnen und die Wehen kamen regelmäßig im 1,5 Minuten Abstand-eigentlich sollten wir mit einem Abstand von 3-5 Minuten los fahren o.O das ging jetzt schnell Wir verabredeten uns also mit Chris und stiegen schnell ins Auto. Auf dem Weg standen wir dann auch noch in einem kleinen Stau, in dem ich meine Wehen fleißig weiter veratmete -mir war es total egal, was die Anderen denken... Chris untersuchte mich dann: der Muttermund war nun 2cm offen-es hatte sich also doch noch nicht so viel getan-wir brauchten ja 10cm... Also durfte ich dann erst mal baden gehen und mich dort entspannen und die Wehen veratmen. Da nicht so viele Positionen möglich waren und es langsam unbequem wurde, zog ich ins Bett um und ruhte mich ein bisschen aus. Dort wurden allerdings auch die Wehen weniger... Bei der Untersuchung 2 Std. nach der letzten kam allerdings raus: der Muttermund war nun 4cm offen-das spornte uns an. Um die Wehen wieder in Schwung zu kriegen gingen wir auf dem Hof spazieren. Mein Partner massierte weiterhin fleißig den Rücken, da ich dort ziemliche Schmerzen hatte. Zusätzlich bekam ich auch ein Tape von Chris, damit der Rücken mehr entlastet wird. Damit die Fruchtblase nicht den Boden überschwemmt saß ich dann auf der Toilette und wir warteten auf die Wehe, die sie zum Platzen bringt. Danach war der Muttermund dann schon 8-9cm offen-Jiipii bald ist es geschafft!! Da wir das Baby gerne in der Geburtswanne bekommen wollten, stiegen wir nun wieder ein. Mein Freund zog auch seine Badehose an und gesellte sich dazu. Ich veratmete Wehe für Wehe und er massierte und massierte. Chris schlug dann vor, dass er sich auf den Rand setzt und ich mich davor hocke-das war super! Und ich spürte schon, dass das Köpfchen immer mehr raus wollte, welches ich auch schon von außen spüren konnte. Das tat zwar ziemlich weh, aber es war auch klar: bald ist es geschafft!! Als das Köpfchen dann geboren war (in der Zwischenzeit war Silke gekommen, was ich gar nicht mitbekommen hatte), waren es nur noch zwei Wehen bis unser Baby dann komplett da war -wer hätte das am Morgen gedacht!? Wir waren überglücklich!!! Bald zogen wir dann auch ins Bett um, wo wir ganz viel kuscheln und wir das erste Mal stillen konnten. Nachdem die Plazenta geboren und die Nabelschnur getrennt war, wurden wir dann noch untersucht: alles dran und perfekt :-) Drei Stunden später zogen wir unser Baby mit Nadine zusammen an und dann waren wir auch schon auf dem Weg nach Hause :-)

Fazit: Die Geburt im Geburtshaus lässt sich nur empfehlen!! Durch die entspannte und persönliche Begleitung konnten wir uns richtig „fallen lassen“ und auf die Geburt einlassen. Auch hatten wir keinen Moment das Gefühl nicht gut betreut zu werden bzw. einen Arzt in der Nähe haben zu wollen-ganz im Gegenteil... :-)

Die erste Nacht war vielleicht ein bisschen anstrengend (mind. 36 Std. wach und dazu noch die Geburt-wir waren echt platt) und der Kleine musste halt erst mal auf der Welt ankommen, aber auch das haben wir noch gemeistert-100mal besser als Krankenhausessen und sich das Zimmer mit jemandem zu teilen usw..

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