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Geburtsbericht

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Geburt von Benedikt am 20.07.2017

Mit der tollen Neuigkeit, dass wir Eltern werden, haben wir uns viele Gedanken gemacht (wie wahrscheinlich jeder, der sein erstes Kind bekommt), wie es nun weiter geht.
Wir haben uns ca. 5 Monate vor der Geburt bei einer unabhängigen Hebamme für einen Geburtsvorbereitungskurs angemeldet.
Dort wurden wir über fast jedes wichtige Detail, was die Geburt betrifft informiert, ebenso bekamen wir schon wichtige Tipps, wie wir im Vorfeld Übungen machen können, um die Lage des Kindes bei der Geburt zu begünstigen, sowie die werdende Mutter vorab stark für die Geburt zu machen. Natürlich gab es auch zig weitere Themen aber das wichtigste für uns war, welche Möglichkeiten einem für die Geburt zu verfügen stehen und wie die Geburt dann vor Ort ablaufen könnte(unter Normalbedingungen).
Dabei wurde uns schnell klar, dass wir eine so natürliche Geburt wie möglich haben wollen.
Darauf hin besuchten wir den Infoabend des Geburtshauses. In sehr angenehmer Umgebung wurde uns mitgeteilt, wie die Geburt in dem Geburtshaus ablaufen kann, wie alles organisatorisch aufgebaut ist und lernten einen kleinen sympathischen Teil des Teams kennen.
Wir setzten uns gleich auf die Liste, weil wir unbedingt hier unseren Sohn auf die Welt bringen wollten. Das einzige Problem war nur, dass viele Monate schon besetzt waren(ich glaube, das Maximum liegt bei 12 Geburten pro Monat und wir waren Nummer 13 für den Monat Juli. Somit konnten wir nur noch hoffen.
Als uns mitgeteilt wurde, dass wir durch eine Absage einen sicheren Platz hätten, waren wir unendlich glücklich.
Schreckmoment: ein Monat vor der Geburt stellt die Frauenärztin eine Gebärmutterhalsverkürzung fest und fordert meine Frau zur absoluter Bettruhe auf.
Wir fragen die unabhängige Hebamme von dem Geburtsvorbereitungskurs sowie die Hebammen aus dem Geburtshaus und haben eine beruhigende andere Aussage bekommen. Bis zur 37+0 SSW soll sich meine Frau schonen, aber danach wieder voll aktiv sein, da die Zeit einer möglichen Frühgeburt dann beendet ist und Bewegung und Stärkung kurz vor der Geburt enorm wichtig ist. Also trauen wir auf die Aussage der Hebammen und alles ist gut!
Juli: Das Kind will einfach nicht kommen. Geplant war der 08.07. und wir sind schon einige Tage darüber. Während uns unser komplettes Umfeld sowie Frauenärztin ordentlich beunruhigt, geben uns die Hebammen stetig Zuversicht. Das ist in der Phase richtig krass, weil man selber so verunsichert ist. Alle Untersuchungen sehen soweit auch gut aus. Aktivität und Herztöne unseres Babys sind soweit in Ordnung.
Wir warten und hoffen, dass es bald losgeht.
12 Tage nach dem ET ist es endlich soweit. Ich rufe unsere Hebamme an, und sage ihr, dass es glaub ich losgeht. Sie erkundigt sich über die Wehen Abstände. Kurz darauf waren die Abstände tatsächlich so, dass wir abermals anriefen und uns direkt zum Geburtshaus aufmachten. Dort angekommen, wurde meiner Frau ein Bad eingelassen, und sie sollte testen ob es für sie so angenehmer sei. Dem war so. Für alle weiteren Faktoren für ein angenehmes Klima hatten wir völlig freie Hand. So ließen wir angenehme Musik laufen, zündeten in leicht abgedunkelter Atmosphäre eine Kerze an. Die Hebamme lässt uns völlige Freiheit und greift nur dann ein, wenn sie merkt, jetzt müsste etwas anders gemacht werden. Ich versuche als Mann alles so zu machen, wie wir es von dem Vorbereitungskurs gelernt hatten. Mit der Unterstützung der Hebamme fühlten wir uns jederzeit sicher. Und zwei Stunden später war es soweit. Das Wunder ist geschehen. Unser Sohn Benedikt erblickt das erste mal die Welt.
Unser Sohn bekommt gleich den Kontakt zur Mutter! Wir liegen im Bett und bekommen Zeit unseren Sohn zu begrüßen. Erst als die Nabelschnur auspulsiert ist, wird sie getrennt (so wie wir es uns gewünscht haben)und es werden die ersten Untersuchungen vorgenommen. Er ist wohl auf! Dreieinhalb Stunden nach der Geburt dürfen wir schon nach Hause. Unser erster Tag als Familie beginnt.

Abschließend möchte ich nochmal zum Ausdruck bringen, wie froh ich war, immer eine Zweitmeinung gehabt zu haben, die sich teilweise gravierend von der Erstmeinung unterschied. Die Schulmedizin verfolgt gewisse Regularien. Ich weiß nicht, ob es eine natürliche Geburt geworden wäre, hätten wir uns auf Frauenarzt und Klinikum verlassen.
Wir möchten uns ganz herzlich bei dem gesamten Hebammenteam des Geburtshauses für die tolle Zeit und Unterstützung bedanken. Ganz besonderen Dank geht an dich Chris! Es war eine perfekte Geburt und wir waren glücklich, dich als Hebamme gehabt zu haben!!!

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